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Glück to go – Chocoversum Hachez

Glück to go? Hin da!

Mitten in der Innenstadt liegt das ein kleines Schokoparadies – das Chocoversum von Hachez. Als absoluter Chocaholic war ein Besuch mehr als überfällig. Wir haben uns spontan entschieden, mit Kindern und Großeltern dem Regenwetter zu entfliehen und hatten das Glück, dass wir noch Plätze bekommen haben. Wer jedoch die Möglichkeit hat, sollte lieber vorab seine Führung online buchen, dann erspart man sich eventuelle Wartezeiten. Übrigens: ohne Führung kein Chocoversum!  

Auf den Spuren des Kakaos

Das Chocoversum ist tatsächlich recht klein. Es gibt verschiedene Stationen an denen die Schritte der Schokoladenherstellung erklärt werden. Doch bevor es los geht, gibt es erst einmal eine Stärkung. Tatsächlich isst oder probiert man an jeder Station etwas. Genau mein Ding…

Zuerst gibt es den großen Schokoladenbrunnen, aus dem man sich Schokolade aus Schokohähnen auf einen Keks gießen kann. Der erste Jieper ist gestillt. Schon mal alles richtig gemacht, Chocoversum. 

An der nächsten Station wird eine frische Kakaofrucht geöffnet und die noch in Pulpe verpackten Bohnen werden herumgereicht, während Annika, unserer wahnsinnig toller und enthusiastischer Guide, uns etwas über die Herkunft von Kakao berichtet und erzählt, wie Kakao eigentlich zu seinem Geschmack kommt. 

DIY: pimp your chocolate

Dann geht es weiter zum Highlight der Tour – Schokolade selbermachen! Das Highlight für die Kids. Man kann zwischen Vollmilch und Zartbitter wählen und dann seine eigene Tafel mit 20 verschiedenen Zutaten gourmetisieren… Von rosa Pfeffer über Mini-Baiser, Kakao-Nibs, Smarties, Gummibärchen, Streusel, Müsli….für jeden ist etwas dabei. Wem das noch nicht reicht – auf den Tischen stehen Streuer mit z.B. Tonka-Bohne, Lakritz, Chili oder Fruity Chocolate Spice, mit dem man seine Schokolade WIRKLICH einzigartig machen kann. Schnell beschriften und dann gehen die Tafeln in die Kühlung und wir weiter probieren…

Löffel für Löffel zur Schokolade

An der nächsten Station erfahren wir alles über die Qualitätsmerkmale von Schokolade wie z.B. dem Knacken, dem Duft, der Farbe. Und natürlich muss das Erlernte auch direkt angewendet werden. Also eine Runde Schokolade für alle! Wie sieht schmeckt eigentlich der geröstete Kakao? Wer hätte es gedacht, natürlich probieren wir auch das! Ebenso wie die erste Masse, die nur aus Zucker und Kakao besteht. Hmmm…ich glaube, ich bleibe hier.  

Im nächsten Schritt probieren wir ein Schokopulver, bestehend aus der vorherigen Masse und Milchpulver…sieht ein bisschen aus wie Nesquick. Annika gibt uns den Tipp, so viel Pulver wie möglich auf den Löffel zu nehmen, weil es so gut schmeckt. Und..naja…Annika lügt nicht! Im Mund schmilzt das Pulver und… es ist der Wahnsinn. Ein Schokoladentraum. Ich würde hier sitzen bleiben… Aaaaber es geht ja noch weiter. An der Conche gibt es frisch conchierte, also noch flüssige Schokolade zum Probieren und am Ende natürlich das Endprodukt. Tatsächlich gebe ich beim letzten Stück auf. Zugegeben, ich bin selbst überrascht, dass es dazu kommt, aber jetzt hatte ich so viel Kakao, dass es reicht. 

Glück to go - Heute nur noch für zuhause

Zum krönenden Abschluss kommen unsere gekühlten Schokoladen angerollt und jeder kann seine Tafel verpacken und mit einem „Glück to Go“ Label versehen. Unsere Tafeln bleiben an diesem Tag unberührt… 

Und die Kinder?

Ist das Chocoversum wirklich was für kleine Kinder? Hmmm…schwierig. Unsere Kinder (zum Zeitpunkt des Besuches frische 2 und 4 Jahre alt) haben sich natürlich am meisten auf die Schokowerkstatt gefreut. Die eigene Schokolade kreieren und alles draufstreuen, was man möchte! Für den Tiger war es danach genug und er hat seinen Mittagsschlaf eingelegt. Die Krabbe hingegen fand es toll, überall riechen und schmecken zu dürfen und hat in 90 Minuten kaum gequengelt oder sich beschwert. Am Ende strahlten ihre Augen – so viel Schokolade gab es noch nie an einem Tag! Wir hatten mit Annika aber auch wirklich einen tollen Guide, die ihren Job und Schokolade liebt und die mitreißend erzählt hat. Auch, wenn die kleine Maus längst nicht alles verstanden hat, hing sie an Annika Lippen – und wartete auf die nächste Geschmacksprobe! Tatsächlich fühlte es sich wesentlich kürzer als 90 Minuten an. 

Das Chocoversum selbst ist ebenerdig und Kinderwagen / Buggys sind im gesamten Ausstellungsbereich erlaubt. Bis 5 Jahre haben Kinder kostenfreien Eintritt, möchten die Kids jedoch eine Schokolade gestalten, zahlt man dafür €4,50. Einen Wickeltisch gibt es sowohl bei den Herren als auch bei den Damen und im Ausstellungsraum vor der Schokowerkstatt steht ein Trinkwasserspender – beste Voraussetzungen für einen tollen, schokoladigen Tag mit Kindern!

ANreise

HACHEZ CHOCOVERSUM GmbH
Meßberg 1
20095 Hamburg

 

Am besten mit der U1 bis Meßberg fahren.

Aber auch vom Hauptbahnhof in ca. 10 Minuten zu Fuß erreichbar. 

 

 

Kostenpflichtige Parkplätze sind ebenfalls direkt in der Straße vorhanden, allerdings auch sehr nachgefragt… deshalb absolute Empfehlung für den ÖPNV und anschließend noch ein bisschen durch die Straßen bummeln, die HafenCity erkunden oder in der Innenstadt auf Shoppingtour gehen. 

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